Tag-Archiv | Rhabarber

Rhabarber grüner Smoothie mit Brokkolisprossen

Es ist der Wahnsinn! Ich bleibe meinen grünen Smoothies treu und das schon täglich seit Februar, sprich über vier Monaten. Morgens in der Küche Gemüse und Obst in den Mixer nach Lust und Laune zu geben, ist ins Blut übergegangen und gehört zum festen Bestand, wie das Zähneputzen. Letzte Woche hatte ich zwischendurch echt keine Lust mehr, aber es lag vor allem daran, dass mir die Ideen ausgegangen sind. Es wurde an der Zeit mich selbst wach zu rütteln und mich zu fragen, warum mir eine kreative Vielfalt in Frühling schwerer fällt, als im Winter? Durch diese einfache Erkenntnis entdeckte ich nicht nur wieder die Lust, sondern auch neue Zutaten und so entstand heute der Rhabarber grüner Smoothie mit Brokkolisprossen. Die Brokkolisprossen habe ich im Papiertöpfchen im tegut gekauft, aber man kann auch Samen kaufen und diese in einer Sprossenbox selber züchten. Die Samen müssen nur wenige Tage ausgelegt und täglich gut durchgewässert werden.

 Brokkolisprossen

Zutaten für etwa einen Liter

 

2/3 bis ganze Rhabarberstange

½ Avocado

½ Banane

1 großer Apfel

1/8 Gurke

½ Töpfchen Brokkolisprossen

etwas Babyspinat

Ich habe noch etwas Petersilienblätter dazu gegeben.

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Infothek

Rhabarber ist ein Gemüse und hat mit 13 kcal pro 100 g fast genau so wenige Kalorien wie eine Salatgurke. Er ist reich an Kalium und enthält Vitamin C, Calcium und Folsäure. Bereits mit nur 100 g deckt man seinen Vitamin C Tagesbedarf. Durch den hohen Kaliumgehalt wirkt er entwässernd und fördert den Nährstofftransport zwischen Blut und Zellen. Er regt die Darmbewegung an, ist damit verdauungsfördernd und hat eine blutreinigende Wirkung. Folsäure spielt eine wichtige Rolle bei der Synthese von DNA. Menschen, die an Gicht oder Nierenerkrankungen leiden, sollten, wegen des hohen Oxalsäuregehalts, auf Rhabarber verzichten. Obwohl der Rhabarber viel Calcium enthält ist er durch den hohen Gehalt an Oxalsäure ein „Calciumräuber“. Für einen gesunden Menschen, mit ausreichender Calciumversorgung ist das aber kein Problem. Wenn man den Rhabarber mit Milchprodukten ist, dann verbindet sich die Oxalsäure mit dem Calcium der Milch und nicht mit dem Calcium des Körpers.

Auf der Seite Zentrum für Gesundheit habe ich gelesen, dass die Brokkolisprossen ideal zur Prävention von Krebs dienen, aber sogar bestehenden Krebs können die Sprossen bekämpfen.

Rhabarber_Brokkolisprossen_Smoothie

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Rhabarber-Muffins ohne Erdbeer Topping

…und nicht immer läuft alles nach Plan, vorallem dann nicht wenn man (ich) nicht wirklich backen kann. Es liegt übrigens in der Familie.

Meine ersten Backversuche, über ein Jahrzehnt her, endeten in einem frustrierten Disaster. An eine Geschichte kann ich mich erinnern, als wäre das erst Gestern gewesen. Es war Adventzeit und alle meine Klassenkameradinnen erzählten mir von ihren familieren Plätzchenbackabenden. Eigentlich war ich noch nie eine Naschkatze, aber ihre begeisterten Gesichter bei Vanille, Zimt und Mandeln versetzten mich in Backlaune. Fast euforisch versuchte ich meine Mutter von meinem Vorhaben zu überzeugen. Ohne viel Erfahrung, oder besser gesagt, ohne blassen Schimmel entschied ich mich für eine Zimtsterne-Fertigbackmischung (heute für mich undenkbar). Ergebnis tendierte zu schwarzen zimtriechenden Ninjasterne. Wäre mir einer aus der Hand gefallen, hätte sich dieser bestimmt durch meinen Schuh direkt in den Fuss eingebort und wäre steckengeblieben. Das Problem ist meine Ungeduld. Habt ihr schon mal eine Gebrauchsanweisung gelesen? Viele sagen jetzt bestimmt, ohne geht es doch nicht, aber ich kenne auch meine Sorte von Mensch: Probieren geht über studieren! Dieses Lebensmotte habe ich auch auf Rezeptelesen projeziert. Kurz mal überflogen, ah, geht schon! Ist doch easy… Heute weiß ich backen ohne Rezept ist für mich undenkbar. Aber ich meige immer wieder zu den selben Fehlern, Erdbeer-Topping? Ah, geht schon, ist doch easy… Etwas Frischkäse und Puderzucker. Schön, aber Erdbeeren? Ah, mach ich einfach mal ein Paar pürierte dazu. Die Nummer wurde dann einfach zu flüssig. Somit werde ich euch das ersparen und nur die wirklich leckeren Rhabarber-Muffins präsentieren.

Rhabarber-Muffins1

Rezept für 12 Muffins

300 g Rhabarber

225 g Zucker

6 EL Sonnenblumenöl

1 Ei

250 ml Buttermilch

2 TL Vanilleextrakt

1 EL Backpulver

250 g Mehl

55 g Haferkleie

Rhababer waschen, abtrocknen, in 0,5 – 1 cm breite Stücke schneiden und in einer Schüssel mit 25 g Zucker verrühren. Zur Seite stellen. In einer große Rührschüssel Zucker, Öl, Ei, Buttermilch und Vanilleextrakt gut miteinander vermischen. Jetzt die Hälfte des gezuckerten Rharbarber dazu geben.  Zusammen mit Backpulver, Mehl und Haferkleie gut vermengen. Backofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad) vorheizen. Den Teig gleichmäßig in die Muffinspapierförmchen löffeln. Den restlichen Rhabarber oben auf die Muffins verteilen. Im Backofen 25 Minuten backen. Fertig! Guten Appetit!

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Tipp: Muffins kann man auch wunderbar in kleinen Einmachgläsern backen und als Geschenk oder Aufmerksamkeit liebevoll verschenken.

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Rhabarber Rezepte