Erdbeer-Quark mit Cashewkrokant

Hmm, allein diese tolle rote Farbe macht Lust sie zu verspeisen.

Die Erbeeren sind zwar noch nicht die schönsten und noch lange nicht die süßesten, aber meine Lust auf Erdbeeren war einfach zu groß und schließlich kann man der Süße durch Zugabe von Honig oder Agavendicksaft nachhelfen. Deshalb habe ich sie auch verarbeitet und nicht einfach so, am Stück – wie ich Erdbeeren am liebsten habe – verzehrt. Ich freue mich schon sehr auf die Erdbeerzeit und die Selbstpflückfelder bei uns um die Ecke.

Erdbeer-Quark2

 Rezept für 2 große Becher

500 g Erdbeeren

200 g Magerquark

1 Vanilleschote

3 EL Agavendicksaft (alternativ Honig)

2 EL braunen Zucker

2 EL Butter

handvoll gehackter Cashew

Erdbeer_Quark1

Erdbeer-Quark

Erdbeeren waschen und vierteln. In einem Mixer mit 1 EL Agavendicksaft pürieren. Vanilleschote aufschneiden, das Mark herauskratzen und dazu geben. Nochmals durchmixen. 1/3 des Erdbeer-Pürees entnehmen und zur Seite stellen. Die anderen 2/3 mit dem Quark und weiteren 2 EL Agavendicksaft gut vermischen.

Cashewkrokant

Cashews in einer ungefetteten Pfanne goldbraun rösten. Butter dazugeben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zucker dazu geben und unter ständigem Rühren schmelzen lassen bis eine  homogene Masse entstanden ist. Auf einem flachen Teller oder Backpapier gleichmäßig verteilen, trocknen und abkühlen lassen. In kleine Stücke brechen.

Erst den Quark in eine Dessertschale geben, dann Erdbeer-Püree darüber gießen und mit Krokant garnieren. Fertig! Guten Appetit!

Erdbeer-Quark3

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heute aus der Frühlingsküche selbstgemachtes Bärlauchpesto

Das ich ein Pesto-Fan bin, ist ja kein Geheimnis mehr. Aber natürlich nur von einem selbstgemachten. Auf unseren Wochenmarkt habe ich jetzt am Wochenende Bärlauch entdeckt. Klasse! Gesehen, gekauft, zubereitet. Und wie immer ein Genuss. Rezepte mit Bärlauch sind aus der Frühlingsküche für mich einfach nicht wegzudenken. Ich beginne mit einem Bärlauchpesto.

Rezept für 2 Gläschen Pesto

  • 1 Bund Bärlauch
  • 100 g Parmesan
  • 150 ml Olivenöl
  • 50 g Pinienkerne
  • Prise Salz

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Bärlauch gut waschen, abtrocknen und in grobe Stücke schneiden oder rupfen. Parmesan grob reiben. Bärlauch, Pinienkerne, Parmesan und die halbe Menge des Olivenöls in einen Mixer geben und zu einer Soße verarbeiten. Das restliche Olivenöl nach und nach dazu gießen. Mit Salz abschmecken. Nochmals alles gut vermixen. Fertig! Guten Appetit!

Bärlauchpesto

Tipp: Bärlauchpesto schmeckt zu Parta, Gnocchi oder auf Brot.

Wenn ihr das Pesto haltbar machen wollt, dann gebt das in ein Einmachglas und füllt es mit Olivenöl randvoll. Gut verschließen. So hält es bis zu zwei Wochen.

Garten-Koch-Event April: Bärlauch [30.04.2013]

was bisher geschah in Bildern

Hier seht ihr meine persönlichen Highlights in Bildern dargestellt. Seit etwa vier Monaten blogge ich nun an Ich als Lebensmittelpunkt. Und die Begeisterung lässt nicht nach, aber die Ungewissheit besteht. Manchmal ist der Weg das Ziel. Ich freue mich auf meine nächten Beiträge und eure Reaktionen, Kommentare und Feedbacks. Danke auch an alle meine treuen Leser, die meinen Blog regelmäßig besuchen. Die Kritik ist mir für meine weitere Entwicklung wichtig, also traut euch und sagt mir was euch gefällt, begeistert oder auch nicht. Seit Beginn zähle ich bereits über 5.000 Klicks. Über Themenvorschläge, die euch interessieren würde ich mich auch sehr freuen. An meiner Dastellung von Fotos und Texten experementiere ich noch, zwar werde ich besser, aber wenn ich mich mit anderen Blogger vergleiche, dann fehlt mir noch sehr viel Erfahrung und Geduld. Es ist ja noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Welchen Beitrag fandet ihr bisher am besten und welchen weniger? best

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Caipisilikum (Basilikum Smash)

Caipisilikum

Ah, ist das herrlich! Die Sonne lässt sich blicken… Ich kann es kaum glauben! Nun treibt es mich raus: Spaziergänge, Biergarten, Walking, Sprizz, Freibad…

Heute werden die Sonnenliegen auf unserer Terrasse eingeweiht. Und mir stellt sich nur eine Frage „Was schlürfe ich dabei?“. Die Klassiker aus dem letzten Sommer wie Hugo und Aperol Sprizz sind ja noch in Erinnerung geblieben. Doch gibt es alkoholfreie Alternativen? Was richtig erfrischendes? Mit Suchtpotential? Nach etwas hin und her kreierte ich einen Cocktail mit Basilikum, den Caipisilikum (zusammengesetzt aus Caipirinha und Basilikum). Inspiriert wurde ich von Gin-Basil Smash. Habt ihr einen alkoholfreien Cocktail, der einfach nur hammer schmeckt?

Zutaten für 1 Caipisilikum

  • 1 Limette
  • 8 Basilikumblätter
  • 3-4 TL Rohrzucker
  • Soda (Mineralwasser)
  • Crashice

Limette waschen, halbieren und die Hälften sechsteln. Halbe Limette in ein Cocktailglas geben. Zusammen mit Basilikumblättern und Zucker zerstoßen. Die andere Hälfte der Limette dazu geben (nicht zerstoßen). Crashice bis Glasoberkante füllen. Mit Wasser auffüllen. Alles mit einen langen Cocktail-Löffel vermischen. Fertig! Prost!

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Soja, Tofu und Co.

Von Soja und Tofu haben die meisten schon mal was gehört. Viele, die in unseren Kreisen gefragt werden reagieren belächelnd darauf und machen Bemerkungen wie: „äh, diese Tofu-Würstchen, die sich Vegetarier im Sommer grillen.“ In Asien dagegen ist Soja fester Bestandteil der Ernährung.  In Industriländern essen die meisten Menschen zu fettig, zu süß, zu salzig und zu viel. Die gesundheitlichen Folgen sind uns allen längst bekannt. Doch trotz aller Gesundheitstrends ist Wettessen, all you can eat oder XXL-Schnitzel in unserer Gesellschaft anerkannter als ein Tofu-Würstchen im Sommer auf dem Grill. Ist es cooler und männlicher? Aber auf der anderen Seite schlank, fit und aktiv sein ist ein Muss. Wie passt das zusammen?

Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchte (Leguminosen). Sie liefert wertvolle Proteine (Eiweiß) und Nährstoffe und ist kaum mit einer anderen Pflanze zu vergleichen. Ihre Proteinzusammensetzung ist dem tierischen sehr ähnlich. Die Sojabohne hat unter den Hülsenfrüchten mit 36 % den höchsten Proteingehalt. Für uns Menschen ist das Sojaprotein sehr gut verdaulich und hat eine hohe Sättigungswirkung, was sich positiv auf unser Körpergewicht auswirken kann.  Auch die verarbeiteten Produkte aus Soja, wie z.B. Tofu sind proteinreich. Soja gilt auch als Ölfrucht, da sie 18 % Fett enthält. Es handelt sich um eine vorteilhafte Zusammensetzung aus einfach- und mehrfachungesättigten Fettsäuren und sie ist Cholesterinfrei.

weitere positive Zusammensetzung der Sojabohne:

  • viele Vitamine (Folsäure, B-Vitamine, Vitamin E)
  • sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide)
  • Mineralstoffe (Kalium, Magnesium)
  • Spurenelemente (Zink, Eisen, Selen, Kupfer und Fluorid)

Eine bedeutende Rolle spielen vorallem die Soja-Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe):

  • sie senken das Risiko für Krebserkrankungen und Herzkreislauferkrankungen
  • sie sind blutdrucksenkend, entzündungshemmend, cholesterinsenkend
  • stärken das Immunsystem
  • haben antioxidative Wirkung
  • das Phytoöstrogen senkt das Risiko einer Osteoperose und Wechseljahrbeschwerden

Welche Alternativen zu herkömlichen lebensmittel bietet uns die Sojapflanze?

                             statt zu…                            

zu…greifen

Milch Sojadrink
Käse Tofu
Joghurt Sojajoghurt
Sahne Sojacuisine
Fleisch, Wurst Sojawürstchen, Sojaschnitzel, Sojaburger, Sojageschnetzeltes
Pflanzenöl Sojaöl
Chips Geröstete Sojakerne
Butter Sojamargarine

 

Vorteile von Sojaprodukten:

  • 100 % pflanzlich
  • 100 % laktosefrei
  • frei von Kuhmilcheiweiß
  • frei von Gluten und Weizen
  • frei von tierischem Fett

 

Und denkt daran: Soja liefert nicht nur einen Beitarg zur Gesundheit, sondern auch zum Schutz der Umwelt (Quelle: aid, Backers, 2012).

Soja

Möhren-Kuchen

Eigentlich wollte ich dieses tolle Rezept – entdeckt in der deli von essen und trinken –  an Ostern nachbacken, aber leider haben sich am Ende mehr Kuchenstücke als Kuchenesser angemeldet. Da alle gekauften Zutaten aber lange heiltbar waren, oder für andere Zwecke sich eigneten, wurde das Vorhaben vertagt. Aber die nächste Gelegenheit bot sich schon eine Woche später – eine Familiengeburtstagsfeier: „Klar bringe ich einen Kuchen mit“. Zwar finde ich, dass ein Möhren-Kuche nicht 100% sich für ein Geburtstagskuchen eignet, aber ich stehe nicht auf diese kitschigen, buntgefärbten Sahnetorten, geschmückt mit dem Alter des Geburtstagskindes (in meinem Fall jetzt hier 54) und einer Kerze in der Mitte (meine komische Vorstellung). Diese Torten schmecken in der Regel auch nicht besonders gut. Klar isst das Auge mit, aber auch nur mit. Wichtig ist doch vorallem der Geschmack!? Und dieser Kuchen hat allen prima geschmeckt, es ist kein Stück übriggeblieben und auch optisch ein echter Hingucker.

Möhren-Kuchen

Rezept für 12 Stücke

Teig

2 große Möhren

50 g Marzipanrohmasse

1 Vanilleschote

150 g weiche Butter

150 g Puderzucker

1/2 Tl Zimt

1 Prise Salz

3 Eier

180 g Mehl

2 Tl Weinsteinbackpulver

etwas Butter und Mehl für die Form

Verzierung

1 mittelgroße Möhre

50 g Zucker

100 g Aprikosenkonfitüre

Teigzubereitung: Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark auskratzen. Das Mark zusammen mit Butter, Puderzucker, Salz und Zimt in einer großen Schüssel etwa 10 Minuten mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren. Jetzt die Eier nacheinander dazu schlagen und gut alles mit einander verrühren. Möhren schälen, reiben und mit den Händen den Saft auspressen. Die entsafteten Möhren untermischen. Marzipanrohmasse fein reiben, dazugeben. Nun das Mehl und Packpulver zusammenmischen und in drei Portionen ebenfalls dazu geben. Alles gut verrühren. Backofen auf 180 Grad (160 Grad Umluft) vorheizen. Die Form mit Butter bestreichen und Mehl etwas bedecken. Teig einfüllen, gleichmäßig verteilen und für 1 Stunde in den Ofen stellen. Nach 35-40 Minuten mit Alufolie abdecken. Den fertigen Kuchen etwa 10 Minuten ruhen lassen, dann stürzen und abkühlen lassen.

Verzierung: Möhre schälen und mit dem Sparschäler lange, feine Streifen ziehen. Zucker und 150 ml Wasser in einem Topf erhitzen, Möhrenstreifen dazu geben, aufkochen lassen und weitere 5 Minuten ziehen lassen. Jetzt die Aprikosenkonfetüre unter ständigem Rühren erhitzen.

Kuchenoberfläche mit der Aprikosenkonfetüre bestreichen und mit den abgetropften Möhrenstreifen beliebig dekorieren. Fertig! Guten Appetit!

Möhren-Kuchen2

Tipp:  Weinsteinbackpulver ist phosphatfrei und hinterlässt kein stumpfes Gefühl im Mund. Der Weinstein wird aus Rohweinstein Ablagerungen in Weinfässern gewonnen und ist somit ein natürliches Produkt, während Backpulver chemisch hergestellt wird. Achtung: Man sagt, dass man von dem Weinsteinbackpulver etwas größere Menge braucht, als von dem herkömmlichen Backpulver. Bis jetzt ist mir jedes Rezept gelungen.

Tipp: Ihr könnt die ausgeschabte Vanilleschote mit Zucker in ein verschließbares Glas geben – die Vanilleschote gibt ihr Aroma an den Zucker – so kommt ihr günstig an „Vanillezucker“.

Vanille

Paprika Pesto für Pasta oder Ciabatta

Irgendwie hat der Kühlschrank zu viel rote Paprika hergebgen, deshalb musste schnell ein Rezept her, um diese zu verwerten. Da ich ein Pestofan bin, entschloss ich mich für ein Paprika Pesto.

Rezept für 4 Personen

6 rote Paprika

2 Knoblauchzehe

50 g Pinienkerne

70 g Parmesan, gerieben

etwas glatte Petersilie, fein gehackt

12 Basilikumblätter

8-10 EL Olivenöl

1 TL Zitronensaft

2-3 TL Tomatenmark

Salz, Pfeffer aus der Mühle

 

Paprika waschen, halbieren und entkernen. Ein Backblech mit Bachpapier bedecken und die Paprika mit der Hautseite nach oben darauf verteilen. Knoblauch schälen, vierteln und auch auf dem Blech verteilen. Alles mit etwas Olivenöl beträufeln. Das Ganze ca. 5-10 Minuten im Backofen grillen. Dabei kann die Haut etwas schwarz werden. Paprika aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Dann die Haut von der noch warmen Paprika abziehen. Eine Paprika in kleine Stücke schneiden und zur Seite legen. Die anderen Paprika vierteln. Pinienkerne anrösten. Die geviertelten Paprika, Pinienkerne (ein Paar für die Deko aufheben),  1/2 Parmesan, Petersilie, 1/2 Basilikumblätter, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauchzehen, Tomatenmark, Salz, Pfeffer zusammen mit einem Stabmixer zu einer feinen Masse mixen. Die klein geschnittene Paprika unterheben. Die anderen Basilikumblätter grob hacken und auch dazu geben.

Nudel nach Verpackungsbeschreibung kochen. Die fertigen Nudeln mit dem Pesto in einem Topf bei ständigem Rühren erhitzen. Auf Teller verteilen, mit Parmesan und Pinienkernen bestreuen. Etwas frischen Pfeffer drüber mahlen. Fertig! Guten Appetit!
Paprikapesto
Tipp: Wenn du zu viel Soße hast oder welche auf Vorrat gekocht hast, dann diese einfach in ein sauberes Einmachglas randvoll geben, mit Olivenöl bedecken und gut zuschrauben. So hält die Soße bis zu zwei Wochen im Kühlschrank.
Das Pesto schmeckt auch super als Brotaufstrich.