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Mozzarella di Bufala Campana trifft auf Zitronensaft und Tomate

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Seit dem ich Büffelmozzarella kenne will ich keinen anderen mehr essen. Als Antipasti im Sommer ist dieser Sommersalat zu einem Muss geworden. Das Rezept ist so einfach, dass ich verunsichert war ob das für einen ganzen Blogpost reicht. Nach dem ich aber die Fotos geschossen habe und wir den Teller verputzt haben, war ich überzeugt, dass ich euch das nicht vorenthalten kann.

Büffelmozzarella1

Die Portion kann ich zwar alleine essen, aber teilen macht Spaß, deshalb:

Rezept für 2-4 Personen als Beilage

2 Kugeln Büffelmozzarella

3-4 große Tomaten

8-10 große Basilikumblätter

½ unbehandelte Zitrone

4-6 EL Olivenöl Cuveé oder natives Olivenöl

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Die Zubereitung ist eingentlich so wie für Capresé. Tomaten waschen, achteln. Büffelmozzarella abtropfen und auch in Achteln schneiden. Tomaten und Mozzarella auf einem Teller gleichmäßig verteilen. Salzen und Pfeffern. Den Saft einer halben Zitrone über dem Salat auspressen, mit Olivencuveé beträufeln. Basilikumblätter waschen, abtropfen und auf den Salat verteilen. Fertig! Guten Appetit!

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Tipp: Ihr könnt auch unterschiedliche Tomatensorten auseinmal verwenden.  Kleine, große, Rispen, Cocktail, rote, grüne. Sieht für das Auge sehr interessant aus. Serviert dazu ein ofenfrisches Ciabatta.

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Rhabarber-Muffins ohne Erdbeer Topping

…und nicht immer läuft alles nach Plan, vorallem dann nicht wenn man (ich) nicht wirklich backen kann. Es liegt übrigens in der Familie.

Meine ersten Backversuche, über ein Jahrzehnt her, endeten in einem frustrierten Disaster. An eine Geschichte kann ich mich erinnern, als wäre das erst Gestern gewesen. Es war Adventzeit und alle meine Klassenkameradinnen erzählten mir von ihren familieren Plätzchenbackabenden. Eigentlich war ich noch nie eine Naschkatze, aber ihre begeisterten Gesichter bei Vanille, Zimt und Mandeln versetzten mich in Backlaune. Fast euforisch versuchte ich meine Mutter von meinem Vorhaben zu überzeugen. Ohne viel Erfahrung, oder besser gesagt, ohne blassen Schimmel entschied ich mich für eine Zimtsterne-Fertigbackmischung (heute für mich undenkbar). Ergebnis tendierte zu schwarzen zimtriechenden Ninjasterne. Wäre mir einer aus der Hand gefallen, hätte sich dieser bestimmt durch meinen Schuh direkt in den Fuss eingebort und wäre steckengeblieben. Das Problem ist meine Ungeduld. Habt ihr schon mal eine Gebrauchsanweisung gelesen? Viele sagen jetzt bestimmt, ohne geht es doch nicht, aber ich kenne auch meine Sorte von Mensch: Probieren geht über studieren! Dieses Lebensmotte habe ich auch auf Rezeptelesen projeziert. Kurz mal überflogen, ah, geht schon! Ist doch easy… Heute weiß ich backen ohne Rezept ist für mich undenkbar. Aber ich meige immer wieder zu den selben Fehlern, Erdbeer-Topping? Ah, geht schon, ist doch easy… Etwas Frischkäse und Puderzucker. Schön, aber Erdbeeren? Ah, mach ich einfach mal ein Paar pürierte dazu. Die Nummer wurde dann einfach zu flüssig. Somit werde ich euch das ersparen und nur die wirklich leckeren Rhabarber-Muffins präsentieren.

Rhabarber-Muffins1

Rezept für 12 Muffins

300 g Rhabarber

225 g Zucker

6 EL Sonnenblumenöl

1 Ei

250 ml Buttermilch

2 TL Vanilleextrakt

1 EL Backpulver

250 g Mehl

55 g Haferkleie

Rhababer waschen, abtrocknen, in 0,5 – 1 cm breite Stücke schneiden und in einer Schüssel mit 25 g Zucker verrühren. Zur Seite stellen. In einer große Rührschüssel Zucker, Öl, Ei, Buttermilch und Vanilleextrakt gut miteinander vermischen. Jetzt die Hälfte des gezuckerten Rharbarber dazu geben.  Zusammen mit Backpulver, Mehl und Haferkleie gut vermengen. Backofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad) vorheizen. Den Teig gleichmäßig in die Muffinspapierförmchen löffeln. Den restlichen Rhabarber oben auf die Muffins verteilen. Im Backofen 25 Minuten backen. Fertig! Guten Appetit!

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Tipp: Muffins kann man auch wunderbar in kleinen Einmachgläsern backen und als Geschenk oder Aufmerksamkeit liebevoll verschenken.

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Rhabarber Rezepte

Bärlauchbutter, schnell, einfach und lecker

Die Bärlauchbutter entstand aus „Restekochen“ und „hmm, was gibt der Kühlschrank denn noch her?“ Also klar, an einem Sonntag. Bis jetzt habe ich meine Butter immer selber mit der Hand weich geschlagen und mit den Zutaten verrührt. Doch heute probierte ich die Zubereitung in einem elektrischen Zerkleinerer und siehe da, Ergebnis überzeugte! Diese Bärlauchbutter passt auf Brot, auf Steak, zu Kartoffeln, zu Pasta. Ein idealer Begleiter an Grillabenden und eine super alternative zu Knoblauch, z.B. Knoblauchbutter oder Knoblauchbaguette…. Einfach mal ausprobieren.

Zutaten

1/2 weiche Butter

10-15 Bärlauchblätter

Salz, Pfeffer

Bärlauch waschen und abtropfen. Die hellen Endenstiele großzügig abschneiden. Die Blätter grob schneiden und in einen Zerkleinerer geben. Butter etwas würfeln und ebenfalls in den Zerkleinerer geben. Solange mixen bis eine homogene grüne Masse entsteht. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken, nochmals verrühren. Im Kühlschrank fest werden lassen. Fertig! Guten Appetit!

Bärlauchbutter

Die Butter entweder in eine Schale geben und in den Kühlschrank stellen bis die Butter fest ist, oder mit einem Spritzbeutel auf Alufolie mit festem Untergrund, z.B. Schneidebrett, Röschen spritzen und in die Gefriertruhe packen (Kühlschrank geht natürlich auch). Probiert die Größe der Unterlage erst aus, damit sie ja in den Kühlschrank passt.

Garten-Koch-Event April: Bärlauch [30.04.2013]

Erdbeer-Quark mit Cashewkrokant

Hmm, allein diese tolle rote Farbe macht Lust sie zu verspeisen.

Die Erbeeren sind zwar noch nicht die schönsten und noch lange nicht die süßesten, aber meine Lust auf Erdbeeren war einfach zu groß und schließlich kann man der Süße durch Zugabe von Honig oder Agavendicksaft nachhelfen. Deshalb habe ich sie auch verarbeitet und nicht einfach so, am Stück – wie ich Erdbeeren am liebsten habe – verzehrt. Ich freue mich schon sehr auf die Erdbeerzeit und die Selbstpflückfelder bei uns um die Ecke.

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 Rezept für 2 große Becher

500 g Erdbeeren

200 g Magerquark

1 Vanilleschote

3 EL Agavendicksaft (alternativ Honig)

2 EL braunen Zucker

2 EL Butter

handvoll gehackter Cashew

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Erdbeer-Quark

Erdbeeren waschen und vierteln. In einem Mixer mit 1 EL Agavendicksaft pürieren. Vanilleschote aufschneiden, das Mark herauskratzen und dazu geben. Nochmals durchmixen. 1/3 des Erdbeer-Pürees entnehmen und zur Seite stellen. Die anderen 2/3 mit dem Quark und weiteren 2 EL Agavendicksaft gut vermischen.

Cashewkrokant

Cashews in einer ungefetteten Pfanne goldbraun rösten. Butter dazugeben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zucker dazu geben und unter ständigem Rühren schmelzen lassen bis eine  homogene Masse entstanden ist. Auf einem flachen Teller oder Backpapier gleichmäßig verteilen, trocknen und abkühlen lassen. In kleine Stücke brechen.

Erst den Quark in eine Dessertschale geben, dann Erdbeer-Püree darüber gießen und mit Krokant garnieren. Fertig! Guten Appetit!

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heute aus der Frühlingsküche selbstgemachtes Bärlauchpesto

Das ich ein Pesto-Fan bin, ist ja kein Geheimnis mehr. Aber natürlich nur von einem selbstgemachten. Auf unseren Wochenmarkt habe ich jetzt am Wochenende Bärlauch entdeckt. Klasse! Gesehen, gekauft, zubereitet. Und wie immer ein Genuss. Rezepte mit Bärlauch sind aus der Frühlingsküche für mich einfach nicht wegzudenken. Ich beginne mit einem Bärlauchpesto.

Rezept für 2 Gläschen Pesto

  • 1 Bund Bärlauch
  • 100 g Parmesan
  • 150 ml Olivenöl
  • 50 g Pinienkerne
  • Prise Salz

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Bärlauch gut waschen, abtrocknen und in grobe Stücke schneiden oder rupfen. Parmesan grob reiben. Bärlauch, Pinienkerne, Parmesan und die halbe Menge des Olivenöls in einen Mixer geben und zu einer Soße verarbeiten. Das restliche Olivenöl nach und nach dazu gießen. Mit Salz abschmecken. Nochmals alles gut vermixen. Fertig! Guten Appetit!

Bärlauchpesto

Tipp: Bärlauchpesto schmeckt zu Parta, Gnocchi oder auf Brot.

Wenn ihr das Pesto haltbar machen wollt, dann gebt das in ein Einmachglas und füllt es mit Olivenöl randvoll. Gut verschließen. So hält es bis zu zwei Wochen.

Garten-Koch-Event April: Bärlauch [30.04.2013]

Caipisilikum (Basilikum Smash)

Caipisilikum

Ah, ist das herrlich! Die Sonne lässt sich blicken… Ich kann es kaum glauben! Nun treibt es mich raus: Spaziergänge, Biergarten, Walking, Sprizz, Freibad…

Heute werden die Sonnenliegen auf unserer Terrasse eingeweiht. Und mir stellt sich nur eine Frage „Was schlürfe ich dabei?“. Die Klassiker aus dem letzten Sommer wie Hugo und Aperol Sprizz sind ja noch in Erinnerung geblieben. Doch gibt es alkoholfreie Alternativen? Was richtig erfrischendes? Mit Suchtpotential? Nach etwas hin und her kreierte ich einen Cocktail mit Basilikum, den Caipisilikum (zusammengesetzt aus Caipirinha und Basilikum). Inspiriert wurde ich von Gin-Basil Smash. Habt ihr einen alkoholfreien Cocktail, der einfach nur hammer schmeckt?

Zutaten für 1 Caipisilikum

  • 1 Limette
  • 8 Basilikumblätter
  • 3-4 TL Rohrzucker
  • Soda (Mineralwasser)
  • Crashice

Limette waschen, halbieren und die Hälften sechsteln. Halbe Limette in ein Cocktailglas geben. Zusammen mit Basilikumblättern und Zucker zerstoßen. Die andere Hälfte der Limette dazu geben (nicht zerstoßen). Crashice bis Glasoberkante füllen. Mit Wasser auffüllen. Alles mit einen langen Cocktail-Löffel vermischen. Fertig! Prost!

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Möhren-Kuchen

Eigentlich wollte ich dieses tolle Rezept – entdeckt in der deli von essen und trinken –  an Ostern nachbacken, aber leider haben sich am Ende mehr Kuchenstücke als Kuchenesser angemeldet. Da alle gekauften Zutaten aber lange heiltbar waren, oder für andere Zwecke sich eigneten, wurde das Vorhaben vertagt. Aber die nächste Gelegenheit bot sich schon eine Woche später – eine Familiengeburtstagsfeier: „Klar bringe ich einen Kuchen mit“. Zwar finde ich, dass ein Möhren-Kuche nicht 100% sich für ein Geburtstagskuchen eignet, aber ich stehe nicht auf diese kitschigen, buntgefärbten Sahnetorten, geschmückt mit dem Alter des Geburtstagskindes (in meinem Fall jetzt hier 54) und einer Kerze in der Mitte (meine komische Vorstellung). Diese Torten schmecken in der Regel auch nicht besonders gut. Klar isst das Auge mit, aber auch nur mit. Wichtig ist doch vorallem der Geschmack!? Und dieser Kuchen hat allen prima geschmeckt, es ist kein Stück übriggeblieben und auch optisch ein echter Hingucker.

Möhren-Kuchen

Rezept für 12 Stücke

Teig

2 große Möhren

50 g Marzipanrohmasse

1 Vanilleschote

150 g weiche Butter

150 g Puderzucker

1/2 Tl Zimt

1 Prise Salz

3 Eier

180 g Mehl

2 Tl Weinsteinbackpulver

etwas Butter und Mehl für die Form

Verzierung

1 mittelgroße Möhre

50 g Zucker

100 g Aprikosenkonfitüre

Teigzubereitung: Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark auskratzen. Das Mark zusammen mit Butter, Puderzucker, Salz und Zimt in einer großen Schüssel etwa 10 Minuten mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren. Jetzt die Eier nacheinander dazu schlagen und gut alles mit einander verrühren. Möhren schälen, reiben und mit den Händen den Saft auspressen. Die entsafteten Möhren untermischen. Marzipanrohmasse fein reiben, dazugeben. Nun das Mehl und Packpulver zusammenmischen und in drei Portionen ebenfalls dazu geben. Alles gut verrühren. Backofen auf 180 Grad (160 Grad Umluft) vorheizen. Die Form mit Butter bestreichen und Mehl etwas bedecken. Teig einfüllen, gleichmäßig verteilen und für 1 Stunde in den Ofen stellen. Nach 35-40 Minuten mit Alufolie abdecken. Den fertigen Kuchen etwa 10 Minuten ruhen lassen, dann stürzen und abkühlen lassen.

Verzierung: Möhre schälen und mit dem Sparschäler lange, feine Streifen ziehen. Zucker und 150 ml Wasser in einem Topf erhitzen, Möhrenstreifen dazu geben, aufkochen lassen und weitere 5 Minuten ziehen lassen. Jetzt die Aprikosenkonfetüre unter ständigem Rühren erhitzen.

Kuchenoberfläche mit der Aprikosenkonfetüre bestreichen und mit den abgetropften Möhrenstreifen beliebig dekorieren. Fertig! Guten Appetit!

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Tipp:  Weinsteinbackpulver ist phosphatfrei und hinterlässt kein stumpfes Gefühl im Mund. Der Weinstein wird aus Rohweinstein Ablagerungen in Weinfässern gewonnen und ist somit ein natürliches Produkt, während Backpulver chemisch hergestellt wird. Achtung: Man sagt, dass man von dem Weinsteinbackpulver etwas größere Menge braucht, als von dem herkömmlichen Backpulver. Bis jetzt ist mir jedes Rezept gelungen.

Tipp: Ihr könnt die ausgeschabte Vanilleschote mit Zucker in ein verschließbares Glas geben – die Vanilleschote gibt ihr Aroma an den Zucker – so kommt ihr günstig an „Vanillezucker“.

Vanille