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was bisher geschah in Bildern

Hier seht ihr meine persönlichen Highlights in Bildern dargestellt. Seit etwa vier Monaten blogge ich nun an Ich als Lebensmittelpunkt. Und die Begeisterung lässt nicht nach, aber die Ungewissheit besteht. Manchmal ist der Weg das Ziel. Ich freue mich auf meine nächten Beiträge und eure Reaktionen, Kommentare und Feedbacks. Danke auch an alle meine treuen Leser, die meinen Blog regelmäßig besuchen. Die Kritik ist mir für meine weitere Entwicklung wichtig, also traut euch und sagt mir was euch gefällt, begeistert oder auch nicht. Seit Beginn zähle ich bereits über 5.000 Klicks. Über Themenvorschläge, die euch interessieren würde ich mich auch sehr freuen. An meiner Dastellung von Fotos und Texten experementiere ich noch, zwar werde ich besser, aber wenn ich mich mit anderen Blogger vergleiche, dann fehlt mir noch sehr viel Erfahrung und Geduld. Es ist ja noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Welchen Beitrag fandet ihr bisher am besten und welchen weniger? best

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Veganer leben klimafreundlich

Wusstet ihr, dass die Fleischproduktion nachweislich einer der Hauptverursacher des Klimawandels ist? So verursacht die Produktion von einem Kilogramm Fleisch so viele Treibhausgasemissionen, wie eine Strecke mit einem Kleinwagen von ca. 250 km. Die WWF-Studie „Klimawandel auf dem Teller“ zeigt den Zusammenhang zwischen Ernährung und Klimawirkung. Die wesentlichen Aussagen habe ich für euch zusammengefasst:

Es soll endlich mehr Bedeutung dem steigenden Fleischkonsum als Faktor im Kampf gegen den Klimawandel zugeschrieben werden, denn eins steht fest, wer sich in der Kantine statt für Schnitzel für die Pasta mit Tomatensoße entscheidet, betreibt aktiven Klimaschutz. Jeder Fleisch-Fan, Grillmeister und Schnitzelklopfer schreit auf und währt sich gegen ein vegetarisches Dasein. Aber keiner fordert doch ein Komplettverzieht auf Fleisch, denn wenn jeder Bundesbürger nur einmal pro Woche auf sein Fleisch verzichten würde, könnten im Jahr die Abgase von 75 Milliarden km, die vergleichbar mit einem Auto entstehen, eingespart werden (das sind etwa neun Millionen Tonnen Treibhausgase). Durch nur eine kleine Umstellung unserer Ernährung können wir also leicht Klimaschutz betreiben, unser Geldbeutel schonen und gesundheitsbewusster leben. Ein weiterer großer Verursacher von Treibhausgasen ist unser Umgang mit noch genießbaren Lebensmitteln. Viel zu leichtsinnig werden Lebensmittel in die Tonne geworfen. Jeder Deutsche wirft 80 kg Lebensmittel in den Mülleimer. Das sind weitere 40 Millionen Tonnen Treibhausgase, die vermeidbar sind. Unsere ganze Kette der Lebensmittelherstellung verursacht Treibhausgase, denn Lebensmittel werden angebaut, geerntet, transportiert, gelabert, veredelt, verkauft, gekühlt, gekocht etc. Bei allen diesen Schritten entstehen direkte Treibhausgase. Im Jahr 2010 hat jeder Bundesbürger durch seine Ernährung etwa 2.000 – 2.500 kg CO2-Äquivalente an direkten Treibhausgasen erzeugt.

Fleisch-klima

Direkte Emissionen in %

Doch etwa 70 % der gesamten direkten Treibhausgase unserer Ernährung sind auf tierische Produkte zurückzuführen (Fleisch, Eier, Milch, Milchprodukte). Pro Kopf essen die Deutschen etwa 61 kg Fleisch im Jahr. In unserem Leben kommen wir da auf etwa vier Rinder, vier Schafe, zwölf Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner. Damit verspeisen wir heute vier Mal so viel Fleisch wie noch vor 60 Jahren (Fleischatlas 2013).

Die besten Klimaschützer sind die, die auf Fleisch und Milchprodukte verzichten. Aus dieser Ernährungsweise ergeben sich Treibhausgase vergleichbar einer Strecke mit dem Auto von 281 km pro Jahr bei ökologischen Lebensmittel, oder 629 km bei konventionellen.  (foodwatch).

In den USA werden jährlich mehr Tiere geschlachtet als die ganze Erde Einwohner hat. Wenn dort nur 10 % weniger tierisches Eiweiß gegessen werden würde, könnten bei einem Getreideanbau auf den frei werdenden Flächen mehr als 1 Milliarde Menschen ernährt werden. Doch gegenwärtig sterben weltweit täglich 38.000 Kinder an Unterernährung. Um 1 kg Fleisch herzustellen, wird etwa 16 kg Getreide oder Soja benötigt. Dabei gehen 90 % des Pflanzeneinweißes, 92 % der pflanzlichen Kohlehydrate und 100 % der Faser- und Ballaststoffe verloren. (http://www.uni-giessen.de/~gk1415/veg-leben.htm)

Direkte Emission in kg

Ein glückliches neues Jahr!

Aber was bedeutet glücklich? Glück beginnt im Kopf! Würdet ihr alles was ihr habt Familie, Job, Freunde, alle Erlebnisse und Erinnerungen für eine Million Euro eintauschen? Ich nicht! Ich bin glücklich, nicht weil ich den tollsten Job habe oder in Geld bade… Sondern, weil ich verstanden habe, dass mich nicht Materielles dauerhaft glücklich macht. Ich starte mit neuer Energie ins neue Jahr und bin voller Erwartung was auf mich zukommt. Beim Bleigießen in der Silvesternacht hatte ich eine Eule: günstige Zukunftsplanung! Na dann… Seid glücklich! Genießt, das was ihr habt und nicht das was ihr nicht habt. Mich macht erstmal mein Stracciatella Joghurt glücklich 🙂

Joghurt

Und was sind ihre guten Vorsätze für das Jahr 2013?

Kennen Sie diese Frage aucSchweinh? Spätestens am 31.12. steht das im Raum! Die Klassiker unter den guten Vorsätzen sind allgemein bekannt. Mit dem Rauchen aufhören, Kampf dem Hüftgold ansagen, netter zu seinen Mitmenschen sein… Im Dezember voller Euphorie und im Januar bereits wie Seifenblasen, die über unserem Schweinehund und anderen lästigen Mitbewohner, die in uns lauern, zerplatzen. Aber woran scheitern wir? Sind Januar und Jupiter schuld? Was wäre, wenn Sylvester im Juni wäre? Bin ich einfach zu schwach, faul, ein schlechter Mensch? Die Antwort heißt: NEIN! Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und bewegen und gerne in unserer Komfortzone. Und nur ein Gedanke daran was zu verändern bewegt uns nicht zum Umkrempeln des gesamten Ich-Universum. Natürlich kennt jeder diesen Freund, Kollegen, Bekannten, der von heute auf morgen mit dem Rauchen aufgehört oder 7 Kilogramm abgenommen hat, ein Stammgast im Fitnessstudio ist, um 5 Uhr (Mitten in der Nacht) morgens zum Joggen aufsteht und in unseren Augen als Superman betrachtet wird.

Nehmen wird das Ziel für 2013 „ein Paar Kilos“ abspecken. Was steckt in dieser Aussage? Nicht besonders viel. Sie müssen ihre Ziele konkretisieren. Ich möchte 5 Kilogramm abnehmen ist da schon etwas genauer. Fragen sie sich ob sie wirklich abnehmen wollen oder sich vielleicht doch Pudelwohl fühlen? Wer sich das nicht beantworten kann, wird nicht einfach so mal ein Paar Kilos abnehmen. Wichtig ist es auch sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. 5 Kilogramm abnehmen, das lästige Qualmen aufgeben, im Fitnessstudio sich einschreiben (und es regelmäßig besuchen), gesünder ernähren, ein Buch schreiben, Angelschein nachholen, Mount Everest erklimmen… STOPP!

Ein Ziel ist besser, als kein Ziel. Wenn sie wirklich was wollen, dann fassen sie es in genaue Worte, machen sie sich konkrete Vorstellung über das WIE? Ich will 5 Kilogramm abnehmen, indem ich mich vollwertig ernähre. Programmieren sie sich auf Erfolg und machen sie sich einen Plan-B, denn auch im Januar stehen vielleicht Geburtstagsfeiern mit üppigen Torten an. Erzählen sie ihren Mitmenschen von ihrem Vorhaben und suchen sie nach Gleichgesinnten, denn zusammen kochen und dabei die Kilos purzeln lassen macht mehr Spaß. Außerdem erhöht das ihren persönlichen Leistungsdruck zum Durchhalten und vor allem Ziele erreichen oder zumindest stehen die Chancen nicht schlecht, dass die guten Vorsätze den Februar erleben.