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Achtung! Stevia ist nicht gleich Stevia

Recht naiv dachte ich, dass die langersehnte Steviazulassung (Stevioglycosid) ein Schlag für die Zuckerindustrie und ihre Lobby sei. Tja, leider falsch gedacht, denn die Lebensindustrie ist clever und hat auch hier wieder ein Türchen gefunden, um uns Verbraucher zu täuschen. Es gibt Produkte auf denen groß Stevia deklariert ist, aber wer genauer hin schaut und die Inhaltsstoffe versteht, sieht, dass in Produkten wie Nevella Stevia zu etwa 3 % Stevia enthalten ist. Jetzt stellt sich die nächste Frage: Was ist der Rest? 97 % ist Maltodextrin. Uh, was ist das denn schon wieder? Maltodextrin ist reine Stärke und somit aus der Gruppe der Kohlenhydrate, also voller Kalorien und alles andere als „Low Carb“.

Stevia1
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Stevia_Nevella
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Projekt Grüne Smoothies, die vierte Woche

Die vierte Woche mit den täglichen grüne Smoothies ist rum! Somit ziehe ich heute mein Resümee. Es ist mir absolut nicht schwer gefallen, sowohl die vier Wochen durchzuhalten, als auch die Zubereitung und das Trinken. Nach wie vor schmecken sie mir gut und bringen Energie. Ich habe 28 verschiedene Smoothies getrunken á 1/2 Liter, somit mindestens 14 Liter grüner Smoothies. Doch nach 28 Tagen ist für mich nicht Schluss. Ich bin so überzeugt, dass ich jetzt einfach weiter jeden Morgen einen grünen Smoothie trinken werde. Zwar werde ich nicht mehr von jeder Woche euch berichten, aber auf dem Laufenden halten. Bin schon gespannt, wie ich mich nach etwa einem Jahr fühlen werde. In der vierten Woche hat sich meine Haut angefangen zu reinigen, d.h. der ein oder andere Pickel kam zum Vorscheinen. Es ist bekannt, das Rohkost zur Entgiftung und Reinigung des Körpers beiträgt. Solche Reinigungsvorgänge sind als positiv zu werten.

Proteine und Aminosäuren

Proteine sind Eiweiß und für unseren Körper lebensnotwendig. Die Bausteine der Proteine sind Aminosäuren, die der Körper teilweise selbst herstellen kann. Doch acht Aminosäuren kann unser Körper nicht selber bilden. Diese müssen wir über unsere Nahrung aufnehmen. Deshalb heißen sie auch essenzielle Aminosäuren. Heute ist es bekannt, dass wir für unsere Gesundheit keine tierischen Proteine brauchen. Lange Zeit hieß es, viel Fleisch, Eier und Milchprodukte würden die wichtigsten Quellen für Proteine unserem Körper liefern. Heute wissen wir, dass diese Ernährungsform uns eher krank macht. Zu hoher Fleischverzehr übersäuert uns und kann zu unteranderem Arteriosklerose, Rheuma, Gallensteine und Osteoporose führen. Grüne Blätter dagegen alkalisieren unseren Stoffwechsel. Milch und Milchprodukte können Allergien auslösen. Im Unterschied zu Fleisch enthalten grüne Blätter weniger komplexe Proteine, die der Körper direkt für die Herstellung der eigenen Proteine verwenden kann. Der Gehalt in grünen Blätter ist unterschiedlich, aber sie enthalten alle essentiellen Aminosäuren die wir brauchen. Um den Tagesbedarf zu decken muss der grüne Smoothie aus etwa 200 – 300 g grünen Blätter bestehen.

Was habe ich in der vierten Woche getrunken?

Obst

1 Mango, 8 Äpfel, 4 Birnen, 5 Bananen, 125 g Heidelbeeren, 2 Kiwi, 1 1/2 Avocados, 2 Pflaumen

Gemüse

150 g Baby Spinat, 11 Romanasalatblätter, 6 Radischenblätter, 1 Wirsingblatt

vierte Woche_Grüne_Smoothies

Smoothie Tag 22

1 Mango

1 Apfel

Handvoll Baby Spinat

2 Blätter Romanasalat

3 Radischenblätter

Mineralwasser

Schuss Zitronensaft

Smoothie Tag 23

1/2 Avocado

1 Apfel

1 Birne

1 Banane

1 Kiwi

2 Romanasalat

Handvoll Baby Spinat

Mineralwasser

Smoothie Tag 24

2 Äpfel

1 Wirsingblatt

2 Pflaumen

1/2 Avocado

1 Banane

1 Romanasalatblätter

Mineralwasser

Smoothie Tag 25DSC_0044

1 Apfel

1 Birne

1 Kiwi

Handvoll Baby Spinat

2 Romanasalatblätter

1/2 Avocado

Mineralwasser

Smoothie Tag 26

1 Apfel

1 Birne

2 Blätter Romanasalat

Handvoll Baby Spinat

Mineralwasser

Smoothie Tag 27

2 Äpfel

1 Banane

3 Radischenblätter

2 Blätter Romanasalat

Handvoll Baby Spinat

Mineralwasser

Smoothie Tag 28

125 g Heidelbeeren

1 Birne

1 Banane

Handvoll Baby Spinat

Mineralwasser

Projekt Grüne Smoothies, die dritte Woche

Auch in der dritten Woche trinke in die grünen Smoothies gerne. Vollkommen automatisch laufe ich jeden Morgen in die Küche und schneide Obst klein, zerkleinere grüne Salatblätter und mixe mir mein Frühstück. Ich glaube, ich kann nicht mehr ohne, zu mindestens will nicht  mehr ohne. Auch wenn ich keinen großartigen Veränderungen merke, schein mein Körper danach zu fordern. Bis zur Mittagpause ist mein Hunger ganz unterschiedlich. An machen Morgen reicht mir der Smoothie aus und an anderen habe ich bereits um 11:30 Uhr einen Bärenhunger. Aber interessanterweise keinen übermäßigen Heißhunger. In der Regel ist das so, wenn ich richtig hungrig bin, dann könnte ich alles essen und neige eher dazu mir in der Mittagspause „Junk Food“ zu holen. Seit etwa über einer Woche kann mein Hunger riesig sein und trotzdem bekomme ich Appetit auf frische Lebensmittel. Ob grüne Smoothies ein Gesundheitsbewusstsein bei einem wecken?

Chlorophyll – der grüner Farbstoff

Der Hauptbestandteil von grünen Blättern ist Chlorophyll. Es gibt keinen besseren Nährstoff für unser Blut, denn der grüne Farbstoff  ist fast identisch mit unserem roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin. Das Trinken von grünen Smoothies, fördert die Aufnahme des Chlorophylls und somit die Gesundheit der roten Blutkörperchen. Das macht uns stark und vital.

Was habe ich die Woche getrunken?

Wochenmarkteinkauf

Obst:

5 Banane, 4 Apfel, 6 Birne, 2 Kiwi, 1 Blutorange, 1/4 Ananas, 1/2 Avocado

Grüne Blätter:

6 Rosenkohl, 100 g Mischsalat, 15 g Feldsalat, 1/2 Stangensellerie, 1/8 Gurke, 2 Blätter Kohlrabi, Ingwer, 11 Blätter Romanasalat, etwas Petersilie, 10 Radischenblätter

Smoothie Tag 15Grüner_Smoothie_1

1/8 Gurke

1/2 Avocado

Handvoll Feldsalat

1 Blatt Kohlrabi

2 Birnen

kleines Stück Ingwer

1/2 Stangensellerie

Mineralwasser

Smoothie Tag 16

1/4 Ananas

Handvoll Mischsalat

1 Apfel

1 Blatt Kohlrabi

Smoothie Tag 17

1 Banane

1 Apfel

Handvoll Mischsalat (mind. sechs verschiedene Salatsorten)

1 Rosenkohl

Mineralwasser

Smoothie Tag 18Grüner_Smoothie_2

1 Kiwi

1 Banane

1 Birne

handvoll Mischsalat

2 Rosenkohl

Mineralwasser

Smoothie Tag 19

1 Banane

1 Birne

1 Blutorange

3 Rosenkohl

Handvoll Mischsalat

Mineralwasser

Smoothie Tag 20

1 Apfel

1 Kiwi

1 BananeGrüner_Smoothie_3

8 Blätter Romanasalat

etwas Petersilie

Schuss Zitronensaft

Mineralwasser

Smoothie Tag 21

1 Apfel

1 Banane

1 Birne

10 Radischenblätter

3 Blätter Romanasalat

Mineralwasser

Vitamin D ist kein Vitamin!

…sondern ein Hormon (streng genommen, ein Prohormon), welches unser Körper mit Hilfe von UV-Strahlen der Sonne zu etwa 80 – 90 % selbst produziert. Die Strahlen gelangen in unsere Haut und wandeln das 7-Dehydrocholesterin in das Vitamin D3. Die anderen 10 – 20 % müssen wir über unsere Nahrung aufnehmen. Vitamin D ist vor allem in fettigen Fischen, wie im Räucheraal enthalten. Aber auch in Pilzen, Lebertran, Austern, Milch, Eiern, Schmelzkäse, Hartkäse, Butter und Avocados. Der Körper braucht 20 µg (DGE), Säuglinge 10 µg täglich Vitamin D über unsere Nahrung. Unser Bedarf über die Nahrung steigt, je kürzer wir uns in der Sonne aufhalten. Nun hatten wir einen sehr „dunklen Winter“. Im Januar 2013 mit gerade mal 22 Sonnenstunden. Im Vergleich zum Vorjahr waren das immerhin 55 Sonnenstunden (Quelle: Deutscher Wetterdienst). Reichen Ernährung und Sonne aus, oder brauchen wir doch zusätzliche Präparate? Laut der DGE heißt es: „Die Einnahme von Vitamin D-Präparaten wird nur dann empfohlen, wenn die Versorgung weder durch die Ernährung noch durch die körpereigene Bildung zu verbessern ist. Personen, die sich bei Sonnenschein kaum oder gar nicht bzw. nur vollständig bekleidet im Freien aufhalten sowie Menschen mit dunkler Hautfarbe und ältere Menschen ab 65 Jahren zählen zu den Risikogruppen, die gegebenenfalls ein Präparat einnehmen müssen“ (http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1245).

Aber wie komme ich auf das Thema? In den letzten Wochen hatte ich oft Heißhunger auf Avocados. Ich habe sie sogar fast täglich gegessen. Okay, ich mag Avocados, aber die Menge war sehr auffällig. Vielleicht hatte ich eine Unterversorgung an Vitamin D? Wenn wir auf unseren Körper hören, greifen wir intuitiv zu den Lebensmitteln, die unser Körper braucht.

Aber für was brauchen wir das Vitamin D?
Vor allem für gesunde Knochen. Vitamin D hilft unserem Körper bei der Calciumaufnahme. Ein Vitamin-D-Mangel kann bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zur Osteoporose führen. Es gibt Studien, die belegen, dass das Vitamin D Tuberkulose-Erreger tötet. Eine Unterversorgung mit Vitamin D scheint nach bisherigen Erforschungen ein Risikofaktor für viele weitere Erkrankungen zu sein, wie z.B. Autoimmunkrankheiten (Diabetes Typ I), Bluthochdruck, viele Krebsarten, Sturzrisiko bei älteren Menschen, Demenz, Parkinson. Aber leider ist vieles wissenschaftlich (noch) nicht belegt.

Vitamin_D

Projekt Grüne Smoothies, die zweite Woche

Was sind eigentlich grüne Smoothies? Die Entdeckung machte 2004 Victoria Boutenko. Sie und ihre Familie waren Jahrelang sehr krank. Viktoria litt unter Wassersucht und Herzrhythmusstörungen, ihr Mann an Arthritis und einer Schilddrüsenüberfunktion, ihre beiden Kinder an verschiedenen Allergien und Asthma und Diabetes. Zu Beginn beschloss Viktoria sich und ihre Familie auf die Rohkosternährung umzustellen. Es war für alle zwar sehr schwer, aber die ersten gesundheitlichen Verbesserungen trafen ein. Nach sieben Jahren Rohkost war die Gesundheit der Familie gut, aber verbesserte sich nicht mehr. Das Essen löste auch keinen Appetit mehr aus. Eine Veränderung musste her. Die Familie aß zwar viel Rohkost, aber wenig grünen Salat, weil dieser ihnen nicht schmeckte. Bei Recherchen nach grünen Pflanzen, ist Viktoria auf die Ernährung der Schimpansen gestoßen. Schimpansen ähneln unserer Genetik zur 98 %, sind aber selten krank und kennen unsere Zivilisationskrankheiten nicht. Und wie sich bei näherem Hinsehen zeigt, besteht die Ernährung der Schimpansen aus etwa 50 % Früchten und 40 % grünen Blättern. Die Verhaltensforscherin Jane Goodall beobachtete, dass Schimpansen grüne Blätter um ein Stück Obst wickeln und diese dann verspeisen. Diese Idee griff Viktoria auf und die der grünen Smoothies war geboren.

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Ein grüner Smoothie ist ein Getränk aus 50 – 60 % Pflanzengrün und 50 – 40 % Obst und etwas Wasser. Alle Zutaten werden in einem Standmixer zerkleinert. Im Vergleich zum Saft, werden bei den grünen Smoothies alle Pflanzen- und Obstteile genutzt, sprich nicht entkern oder geschält. Es entsteht so gut wie kein Abfall. Auch spielt das Pflanzengrün, welches wir in der Regel wegwerfen eine große Rolle. Dazu gehören z.B. das Möhrengrün oder die Blätter eines Kohlrabis. Grüne Blätter haben eine extrem hohe Nährstoffdichte.

Grüne Smoothies werden frisch zubereitet und nicht wie bei Frucht-Smoothies aus dem Supermarkt pasteurisiert.

Bei der Zusammensetzung der Zutaten sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Alles was „grün“ ist und Obst kann zusammen gemixt werden.

Auch meine zweite Woche verlief sehr gut. Die Smoothies schmecken mir nach wie vor. Am besten mit Mango. Eine Kollegin habe ich angesteckt – nein, nicht mit einer Grippe – sondern mit den grünen Smoothies. Sie empfiehlt ganz klar Ananas. Das werde ich natürlich ausprobieren. Körperlich ist es mir noch zu schwierig darüber zur urteilen, da ich keine chronischen Erkrankungen habe. Geistlich bin ich fit, habe den Eindruck mehr an Energie gewonnen zu haben. Ich werde das weiterhin beobachten und hier berichten.

Was habe ich alles in der zweiten Woche getrunken?

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Obst:

2 Bananen, 3 Kiwis, 6 Birnen, 6 Äpfel, 1 Mango, 1 Zitrone, 1 Blutorange, 2 Avocados

Grüne Blätter:

80 g Feldsalat, 6 Radischenblätter, 4 Blätter Chinakohl, 1 Salatgurken, etwas Kresse, 6 Blätter Kopfsalat, 6 Blätter Kohlrabi, Handvoll Babyspinat, 1 Stangensellerie

Alles natürlich in Bio-Qualität oder regional vom Wochenmarkt!

Smoothie Tag 8

1 Banane

1 Kiwi

4 Blätter Kopfsalat

2 Blätter Chinakohl

Etwas Babyspinat

¼ Salatgurke

Feldsalat

Smoothie Tag 9 (Sauer macht lustig)Bild

1 Apfel

1 Mango

Etwas Kresse

Etwas Babyspinat

2 Blätter Kopfsalat

1/3 Stangensellerie

¼ Salatgurke

6 Radischenblätter

Zitronensaft einer halben Zitrone

Smoothie Tag 10

1 Apfel

1 Banane

Etwas Babyspinat

½ Avocado

Etwas Zitronensaft einer frischen Zitrone

Etwas Kresse

¼ Salatgurke

1/3 Stangensellerie

Smoothie Tag 11

1 Kiwi

1 Blutorange

1 Birne

1 Apfel

Etwas Babyspinat

Etwas Zitronensaft einer frischen Zitrone

2 Blätter Chinakohl

Etwas Kresse

1/3 Stangensellerie

Mineralwasser

Smoothie Tag 12

1 Apfel

1 Birne

1 Kiwi

3 Kohlrabi Blätter

Handvoll Feldsalat

Etwas Babyspinat

½ Avocado

200 ml frischgepressten Blutorangensaft

50 ml Mineralwasser

Smoothie Tag 13

1 Apfel

2 Birnen

½ Avocado

¼ Salatgurke

2 Kohlrabi Blätter

Etwas Feldsalat

Mineralwasser

Smoothie Tag 14

½ Avocado

1 Blatt Kohlrabi

Handvoll Feldsalat

1 Apfel

1 Birne

Mineralwasser

erste Woche Projekt Grüne Smoothies

Die erste Woche ist rum! Sieben grüne Smoothies à etwa 0,5 Liter morgens zum Frühstück. Was kann ich berichten? Die Smoothies schmecken mir (noch) richtig gut und hängen nicht aus dem Hals heraus. Denn das habe ich zu Beginn befürchtet. Mal abwarten, schließlich habe ich noch weitere drei Wochen vor mir. Die Rezepte dienen für mich als Anregung, aber ich kreiere sie jeden Morgen selbst. Alles was grün ist und Obst kommt in meinen Mixer, etwas Wasser und O-Saft. Fertig! Körperliche Veränderungen merke ich noch keine. Wahrscheinlich ist es dafür noch zu früh. Da es geraten wird, seinen Körper langsam an die grünen Smoothies zu gewöhnen, werde ich den Blätteranteil in den nächsten sieben Tagen etwas erhöhen. Viel Spaß habe ich aber bereits jetzt schon gehabt. Die Blicke von meinen Kolleginnen sind sehr skeptisch (Die denken bestimmt: „Jetzt ist sie völlig durchgedreht!“) und bemitleidend. Sie wollen es mir einfach nicht glauben, dass die „Grüne Masse“ mir wirklich schmeckt. Mein Mann trinkt fleißig mit, ohne zu hinterfragen was alles in dem Glas voll grüner Flüssigkeit sich alles so verbergt. Resultat war, das er einfach die Blätter von der Kohlrabi weggeworfen hat. Wenn er wüsste, dass was er als „Abfall“ deklariert hat, bereits am Morgen getrunken hat? Wie würde er reagieren? Grün anlaufen? Naja, jetzt muss ich neue Kohlrabi Blätter beschaffen. Die abwechslungsreiche grüne Nahrungsjagt im Winter erweist sich als schwieriges Unterfangen. Ausgerüstet mit Babyspinat, bleibe ich am Ball.

Was habe ich alles in den sieben Tagen getrunken?

Obst:

2 Bananen, 4 Kiwis, 4 Birnen, 8 Äpfel, 125 g Heidelbeeren, 1/2 Zitrone, 2 Avocados

Grüne Blätter:

80 g Feldsalat, 8 Radischenblätter, 10 Blätter Endiviensalat, 4 Blätter Romanasalat, 2 Blätter Kopfsalat, 4 Blätter Chinakohl, 1,5 Salatgurken, etwas Kresse, etwas Möhrengrün, 2 Blätter Kohlrabi

Alles natürlich in Bio-Qualität!

Smoothie Tag 2 (sanfter Einstieg):

1 Kiwi

1 Birne

1 Apfel

1/2 Avocado

2 Blätter Endiviensalat

2 Blätter Romanasalat

1/4 Salatgurke

Zitronensaft einer halben Zitrone

ca. 100-150 ml stilles Mineralwasser (je schwächer der Mixer ist, desto mehr Flüssigkeit wird benötigt)

Alle Zutaten waschen. Avocado halbieren und das Fruchtfleisch auslöffeln. Apfel und Birne entstielen, nicht entkernen und in grobe Stücke schneiden. Kiwi schälen und in Stücke schneiden. Salatgurke mit Schale in Stücke schneiden. Salatblätter rupfen. Alles in den Mixer, Wasser und Zitronensaft dazu und ca. 30-45 Sekunden mixen. Fertig! Guten Appetit!

Smoothie Tag 6:

Handvoll Feldsalat

Etwas Kresse, Radischenblätter

2 Blätter Chinakohl

2 Äpfel

etwas O-Saft, stilles Mineralwasser

Alle Zutatet waschen. Apfel entstielen, aber nicht entkernen und in Stücke schneiden. Chinakohlblätter klein rupfen. Alles in den Mixer, mit etwas O-Saft und Wasser ca. 30-45 Sekunden mixen. Fertig! Guten Appetit!

Geschmacklich würde ich vielleicht noch eine Banane dazu machen, dann schmeckt der Smoothie fruchtiger und cremiger.

Smoothie Tag 7:

1 Kiwi

1 Birne

1 Banane

etwas Feldsalat, Kresse, Radischenblätter, Möhrengrün

2 Blätter Kopfsalat

ca. 15 Heidelbeeren (gerne auch mehr; ich hatte nur noch die)

O-Saft, stilles Mineralwasser

Kiwi und Banane schälen und in Stücke schneiden. Alle anderen Zutaten waschen und mit in den Mixer legen. Die großen Blätter klein rupfen. Etwas O-Saft und Wasser zugeben. Mixen. Fertig! Guten Appetit!

Grüne_Smoothies_1Woche

Projekt Grüne Smoothies

Nachdem ich mein Jahr Revue passieren lassen habe, musste ich feststellen, dass ich für meine Verhältnisse recht oft krank war oder zu mindestens kleinere Wehwehchen hatte. Zwar waren das immer nur harmlose Geschichten, doch für mich recht untypisch und vor allem unerwünscht. Jetzt hatte ich ein stressiges Jahr, mit vielen Herausforderungen und wenig Erholungsphasen, aber kein Grund für mich meinen Körper zu ignorieren. Schließlich sind das Signale. Da meine Ernährung schon recht gesund ist, beschloss ich im Internet zu recherchieren. Zu meiner Erleichterung musste ich feststellen, dass ich zum „Durchschnittsdeutschen“ gar nicht oft krank war. Soweit so gut. Dann bin ich über Berichte von Menschen gestolpert, die ihre spezifischen Erkrankungen mit bestimmter Ernährungsform gelindert oder sogar geheilt haben. Es ging über Vegetarier, hin zu Veganern über Rohköstler und Selbstversorger. Schließlich bin ich bei „Grünen Smoothies“ interessiert hängen geblieben. Umso mehr ich darüber gelesen habe, desto faszinierender wurde ich von dem grünen Getränk. Kurzer Hand beschloss ich: jawohl, ich werde die „Grünen Smoothies“ jetzt jeden Morgen, zu Beginn vier Wochen lang, trinken und euch hier darüber berichten. Dafür musste ich mir noch einen Standmixer und ein Rezeptbuch besorgen. Alles erledigt und jetzt kann es losgehen!

Grüne_Smoothie2

Aber was ist so toll an den „Grünen Smoothies“?

…, weil sie uns mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Antioxidantien versorgen.

…, weil sie Körper und Geist fit halten

…, weil sie unser Immunsystem stärken

…, weil sie den Darm reinigen

…, weil sie uns gesund und abwechslungsreich ernähren lassen

…, weil sie uns mit sekundären Pflanzenstoffen versorgen und, und, und.

Grüne_Smoothie

Smothie Tag 1 (eigene Kreation)

1/2 Avocado

4 Salatblätter (Romanosalat)

1/4 Salatgurke

1 Kiwi

1 Apfel

etwa 15 Heidelbeeren

1/2 Banane

1 EL Zitronensaft

200 ml Orangensaft

50 ml stilles Mineralwasser

Avocado halbieren, Fruchtfleisch rauslöffeln. Kiwi und Banane schälen. Apfel nicht entkernen. Salatblätter, Gurke, Heidelbeeren waschen. Alle Zutaten in grobe Stücke schneiden und in den Standmixer geben. Wasser, Zitronen- und Orangensaft,  zu geben und alles ca. 45 Sekunden bei voller Power mixen. Fertig! Guten Appetit!