Und was sind ihre guten Vorsätze für das Jahr 2013?

Kennen Sie diese Frage aucSchweinh? Spätestens am 31.12. steht das im Raum! Die Klassiker unter den guten Vorsätzen sind allgemein bekannt. Mit dem Rauchen aufhören, Kampf dem Hüftgold ansagen, netter zu seinen Mitmenschen sein… Im Dezember voller Euphorie und im Januar bereits wie Seifenblasen, die über unserem Schweinehund und anderen lästigen Mitbewohner, die in uns lauern, zerplatzen. Aber woran scheitern wir? Sind Januar und Jupiter schuld? Was wäre, wenn Sylvester im Juni wäre? Bin ich einfach zu schwach, faul, ein schlechter Mensch? Die Antwort heißt: NEIN! Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und bewegen und gerne in unserer Komfortzone. Und nur ein Gedanke daran was zu verändern bewegt uns nicht zum Umkrempeln des gesamten Ich-Universum. Natürlich kennt jeder diesen Freund, Kollegen, Bekannten, der von heute auf morgen mit dem Rauchen aufgehört oder 7 Kilogramm abgenommen hat, ein Stammgast im Fitnessstudio ist, um 5 Uhr (Mitten in der Nacht) morgens zum Joggen aufsteht und in unseren Augen als Superman betrachtet wird.

Nehmen wird das Ziel für 2013 „ein Paar Kilos“ abspecken. Was steckt in dieser Aussage? Nicht besonders viel. Sie müssen ihre Ziele konkretisieren. Ich möchte 5 Kilogramm abnehmen ist da schon etwas genauer. Fragen sie sich ob sie wirklich abnehmen wollen oder sich vielleicht doch Pudelwohl fühlen? Wer sich das nicht beantworten kann, wird nicht einfach so mal ein Paar Kilos abnehmen. Wichtig ist es auch sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. 5 Kilogramm abnehmen, das lästige Qualmen aufgeben, im Fitnessstudio sich einschreiben (und es regelmäßig besuchen), gesünder ernähren, ein Buch schreiben, Angelschein nachholen, Mount Everest erklimmen… STOPP!

Ein Ziel ist besser, als kein Ziel. Wenn sie wirklich was wollen, dann fassen sie es in genaue Worte, machen sie sich konkrete Vorstellung über das WIE? Ich will 5 Kilogramm abnehmen, indem ich mich vollwertig ernähre. Programmieren sie sich auf Erfolg und machen sie sich einen Plan-B, denn auch im Januar stehen vielleicht Geburtstagsfeiern mit üppigen Torten an. Erzählen sie ihren Mitmenschen von ihrem Vorhaben und suchen sie nach Gleichgesinnten, denn zusammen kochen und dabei die Kilos purzeln lassen macht mehr Spaß. Außerdem erhöht das ihren persönlichen Leistungsdruck zum Durchhalten und vor allem Ziele erreichen oder zumindest stehen die Chancen nicht schlecht, dass die guten Vorsätze den Februar erleben.

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Ein Kommentar zu “Und was sind ihre guten Vorsätze für das Jahr 2013?

  1. „Ein Ziel ist besser, als kein Ziel.“ Da haben Sie völlig recht. Und das Ziel sollte auch sinnvoll, erstrebenswert und anspornend sein, denn ohne den Willen und die Motivation dies auch zu TUN, bleibt auch ein konkretes Ziel nur eine Zahl. Mich interessiert das Thema „Gewohnheiten ändern“ auch sehr und zwar sowohl beruflich, als Verhaltens- und Kommunikationstrainer, als auch persönlich im Selbstversuch, da ich mir jetzt kurz hintereinander das Rauchen ab- und das regelmäßige Walken angewöhnt habe. Nach meiner Feststellung ist der größte Feind des Ersetzens schlechter durch gute Gewohnheiten der zur Rechtfertigung neigende Intellekt. Sobald ich meinem gezielt die Klappe verbieten konnte, war ich deutlich erfolgreicher im Umsetzen meiner guten Vorsätze.

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